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"Journalismus heißt, etwas zu drucken, von dem jemand will, dass es nicht gedruckt wird. Alles andere ist Public Relations."
George Orwell
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Ulrich Simons

Ulrich Simons
Fotojournalist (seit 1976)
Redakteur (1987 bis 2019)
Letzter Blogger vor der Grenze (ab 2019)

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Aachen 2026

 

Eifelwetter

 

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Haverkamp Buchtipp
 

Dezember 2025

 

Frohe Weihnachten
und ein glückliches, gesundes
und erfolgreiches Jahr 2026!

 

Silvester: Feuerwerksverbot in der gesamten Altstadt

31. Dezember 2025 (Wdh. vom 02. Dezember 2025) - Alle Jahre wieder: Die Stadt Aachen hat für Silvester erneut eine Allgemeinverfügung zum Verbot von Feuerwerk erlassen. Das Verbot zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern gilt ab dem 31. Dezember 2025, 0 Uhr, bis zum 1. Januar 2026, 24 Uhr. Nicht Mitführen darf man Feuerwerkskörper in dem genannten Bereich ab dem 31. Dezember 2025, 18 Uhr, bis zum 1. Januar 2026, 24 Uhr. Die Allgemeinverfügung ist nachzulesen unter aachen.de/ohnefeuerwerk. // Foto: Stadt Aachen

 

 

Verbrecher berauben Rollstuhlfahrer (90) in seiner Wohnung

23. Dezember 2025 - In seiner Wohnung am Boxgraben ist ein 90-jähriger Rollstuhlfahrer am Sonntagabend (21. Dezember) gegen 18:45 Uhr Opfer eines Raubüberfalls geworden. Nach bisherigen Erkenntnissen klingelten zwei bislang unbekannte Täter an der Tür des Opfers und baten darum, etwas trinken zu dürfen. Der Mann ließ die Täter in seine Wohnung. Während er in seinem Rollstuhl saß, hielten sie ihn plötzlich von hinten fest. Einer der Täter schlug dem Mann dann mehrfach ins Gesicht.
Anschließend rissen die Täter dem 90-Jährigen eine sogenannte "Panzerkette" aus massivem Gold vom Armgelenk und einen Goldring mit weißem Edelstein vom Finger. Danach stießen sie den Mann samt Rollstuhl um und flüchteten mit der Beute aus der Wohnung. Da sein Rollstuhl umgekippt war und er nicht aufstehen

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konnte, kroch er zu einem weiteren Rollstuhl in der Wohnung, um sich aufrichten zu können. Erst dann konnte er seinen Pflegedienst und die Polizei verständigen.
Die Kriminalpolizei bittet mögliche Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen - auch im Zusammenhang mit dem geraubten Schmuck - gemacht haben, sich zu melden. Insbesondere sucht die Kripo Anwohnerinnen und Anwohner des Boxgrabens und der näheren Umgebung, bei denen Unbekannte geklingelt und unter einem Vorwand - etwa mit der Bitte um ein Getränk - um Einlass gebeten haben.
Während der Bürozeiten erreichen Sie das ermittelnde Kriminalkommissariat unter der Telefonnummer 0241 9577 31501, außerhalb der Bürozeiten erreichen Sie die Kriminalwache unter 0241 9577 34210.

 

 

Steuerverwaltung unverschämt: Alte und Kranke sind "Härtefälle"

20. Dezember 2025 - Kommentiert - Da haben sich die beamteten Steuereintreiber aber gewaltig im Ton vergriffen. Ab kommendem Jahr sollen Steuerbescheide nur noch digital über ELSTER bereitgestellt werden. Mit weiteren digitalen "Verwaltungsakten" wird gedroht. Das berichtet der Bund der Steuerzahler in der Dezember-Ausgabe seines Magazins.
Dumm für alle, die keinen Zugang zur digitalen Welt haben. Aber es gibt tatsächlich Menschen, die sowas nicht brauchen. Die im Leben bisher auch ohne E-Mails und Online-Banking zurechtgekommen sind. Die die Lokalnachrichten noch aus der Zeitung erfahren. Die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mit kleinem Buchstabengekrümel am Bildschirm zurechtkommen. Die motorische Probleme beim Bedienen einer Maus haben.

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Oder vielleicht ihre Rente für wichtigere Dinge brauchen als einen PC samt Drucker.
Sie alle müssen jetzt aktiv beim Finanzamt widersprechen, wenn sie die Korrespondenz weiter in Papierform wünschen. Digital wird das neue Analog - bisher war es umgekehrt.
In den Augen der Fiskaltruppe sind alle, die der neuen Norm nicht mehr genügen, "Härtefälle" und müssen unter dem unwürdigen Begriff eine entsprechende "Härtefallregelung" beantragen.
Vielleicht sind genau das die Anfänge, derer man sich erwehren muss, um nicht morgen komplett unter die digitalen Räder zu geraten. Es war mal gesellschaftlicher Konsens, dass die Technik dem Menschen zu dienen hat. Man sollte alle Register des Widerstandes ziehen, um dafür zu sorgen, dass es so bleibt, wenn dieser Konsens plötzlich auf den Kopf gestellt wird.

 

 

Waldfriedhof Baumscheibengräber

Der Rat macht die letzte Ruhe teurer

19. Dezember 2025 - Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am 17. Dezember die Erhöhung der Friedhofsgebühren beschlossen. Hintergrund sind die in den vergangenen Jahren deutlich gestiegenen laufenden Kosten. 
Die Friedhofsverwaltung des Stadtbetriebs unterhält 27 Friedhöfe und fünf Gedenkstätten im Stadtgebiet. Das Bestattungswesen hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert; Sargbestattungen in Reihengräbern und Wahlgräbern nehmen stetig ab. Stattdessen werden kleine, durch die Angehörigen nicht so pflegeintensive Urnenreihen- und Urnenwahlgräber genutzt. Auch der Anteil an den besonders günstigen anonymen Urnenbestattungen im naturnahen Bereich ist deutlich angestiegen. Somit ergibt sich trotz leicht steigender Beisetzungen eine spürbare Veränderung der Einnahmen. 

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Auch die Nachfrage für Baumwahlgräber und Urnenrasengräber ist deutlich gestiegen. Ein intensiver Pflegerhythmus ist bei diesen Grabarten Voraussetzung. So werden etwa bei Baumwahlgräbern neue Flurstücke angelegt, Bäume und Stauden gepflanzt sowie eine dreimal jährlich angepasste Wechselflorbepflanzung.
Wegen der steigenden Nachfrage erhöht sich auch der Personalbedarf. 
Die Gesamtkosten des Friedhofswesens können durch die aktuellen Einnahmen nicht mehr gedeckt werden. Die nun vom Rat der Stadt Aachen beschlossenen Erhöhungen beziehen sich auf alle Grabarten sowie die jeweiligen Beisetzungsleistungen und liegen zwischen rund zehn und 20 Prozent im Vergleich zu den bisherigen Gebühren. // Archivfoto: Ulrich Simons - Quelle: Stadt Aachen Presseamt

 

 

Straßensperrung spacer
Regionetz bringt Fernwärme in die Weberstraße

18. Dezember 2025 - Ab voraussichtlich Anfang Januar 2026 wird die Regionnetz in der Weberstraße zwischen Wichernstraße und Barbarossaplatz das Fernwärmenetz ausbauen. Im Zuge dieser Arbeiten erneuert der Netzbetreiber auch die Versorgungsleitung für Strom und wechselt entsprechende Hausanschlüsse aus. Nach derzeitigem Planungsstand dauert diese Baumaßnahme rund sechs Monate.
Gearbeitet wird in Abschnitten, beginnend ab Einmündung Wichernstraße. Die Wichernstraße bleibt aus Richtung Boxgraben befahrbar. Gültige Sicherheitsnormen geben eine Vollsperrung des unmittelbaren Arbeitsbereichs vor. Es kann von beiden Seiten bis an das Baufeld herangefahren werden. -> mehr

 

 

Straßenfeger OB Dr. Michel Ziemons spacer
Zu früher Stund fegt der OB durch die Stadt

17. Dezember 2025 - Wertvolle Einsichten am Papierkorb: Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons hat sich zur früher Morgenstunde mit einem Team des Stadtbetriebs auf die Straßenfeger-Runde vom Kaiserplatz zum Elisenbrunnen gemacht. Anlass waren die Klagen von Bürgern über eine verdreckte Innenstadt. Einer der identifizierten Schwachpunkte: Bereiche, für die sich niemand zuständig fühlt. Der OB kündigte Verbesserungen an. -> mehr

 

 

Haben Sie einen Pflegegrad, aber noch kein Laptop von Amazon?

16. Dezember 2025 - Scheint die neueste Masche zu sein. Doch es hat schon seinen Grund, dass die im Display angezeigte Vorwahl mit 00 beginnt. Was danach kommt, ist Scheiße.
Eine künstliche Dame (mit Intelligenz hat es weniger zu tun) erklärt mir holperig, dass ich angeblich bei Amazon ein Laptop bestellt habe und der Betrag von mehreren Hundert Euro von meinem Amazon-Konto abgebucht werde. Wenn ich den Vorgang stoppen wolle, möge ich bitte die "1" auf meinem Telefon drücken.
TUN SIE ES NICHT! ES IST EINE FALLE!

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Wenn Sie der Aufforderung folgen, ist am Ende Ihr Konto abgeräumt. Das ist zwar jetzt die Kurzfassung, weil ich mir das Ende des Blödsinnes nicht mehr angehört und stattdessen aufgelegt haben. Aber so endet es immer. Nur nicht bei Ihnen. Denn Sie wissen ja jetzt, was zu tun ist.
Das gleiche gilt übrigens auch, wenn Ihnen so ein künstliches Wesen aktuelle Infromationen zur Pflegeversicherung anbietet: "Wenn Sie eine Pflegestufe haben, drücken Sie bitte die 1!"
NEIN! AUFLEGEN!

 

 

Alsdorf Sprengung Franzschacht

Vor 30 Jahren: Das Ende der Bergbaustadt Alsdorf

15. Dezember 2025 - Aus meinem Archiv - Ende einer Ära: Mit der Sprengung des Förderturmes über dem Franzschacht der Grube "Anna" verliert am 15. Dezember 1995 die Bergbaustadt Alsdorf ihr Wahrzeichen. Bereits am 31. Dezember 1983 war nach der Zusammenlegung mit der Siersdorfer Grube "Emil Mayrisch" die Kohleförderung auf "Anna" in Alsdorf ausgelaufen. Am 30. Oktober 1992 endete mit der Schließung des Verbundbergwerks "Emil Mayrisch" schließlich der Betrieb auf dem gesamten Feld Anna. Tausende Bergleute wurden arbeitslos. // Archivfoto: Ulrich Simons -> mehr

 

 

Das "Haus der Neugier" und die "breite politische Mehrheit"

13. Dezember 2025 - Kommentiert - In der Berichterstattung der vergangenen Tage war immer wieder der Hinweis zu lesen, hinter dem "Haus der Neugier" stehe eine "breite politische Mehrheit". Die stand am 06. November 2019 aus lauter Angst vor den Grünen im Rat auch hinter dem "Radentscheid" im Vorfeld der Kommunalwahl 2020. Ich wage zu behaupten: In der Bürgerschaft hat es für diese eindimensionale Verkehrspolitik nie eine Mehrheit gegeben. Beim "Haus der Neugier" dürften die Dinge ähnlich liegen. Und ein eventuell noch vorhandener Rückhalt wird weiter bröckeln, wenn die Kosten für die Aachener angesichts ausbleibender Zuschüsse (wer bezahlt die letztendlich?) und der allgemeinen Kostenentwicklung erwartungsgemäß weiter steigen.

 

 

Haus der Neugier

"Haus der Neugier": Neue Kostenschätzung liegt bei 120 Millionen Euro

11. Dezember 2025 - Nach dem Tivoli das nächste Kuckucksei für die Aachener: Das Haus der Neugier kommt nicht wie angekündigt Ende 2028, sondern erst in der zweiten Jahreshälfte 2029. Statt wie geplant bei 100 Millionen Euro werden die Kosten nach neuesten Schätzungen bei 120 Millionen Euro liegen. Von denen sei allerdings bisher noch kein einziger Zuschuss-Cent beantragt geschweige denn zugesagt, schreibt Christian Rein in der "Aachener Zeitung". Es dürfte der nächste Ritt auf der Rasierklinge werden und den Handlungsspielraum der Stadt für weitere Aufgaben in den kommenden Jahren drastisch einschränken. // Entwurf: Kada Wittfeld Architektur

 

 

Eupener Straße BlitzeBlitze Euprner Straße

Die Blitze ist zurück: Eupener Straße wird wieder "Rotlichtbezirk"

aktualisiert 11. Dezember 2025 - Die Zeiten des unbeschwerten Dahinrasens sind vorbei: Am Mittwoch (Bild oben) kehrte die "Blitze" an die Eupener Straße zurück. Am Donnerstag (Bild unten) folgten noch die Kameras (die Säule kann in beide Fahrtrichtungen "gucken"), und ab sofort sollte man nach Möglichkeit wieder Tempo 50 einhalten. Am 03. Mai hatte ein 73-jähriger Autofahrer bei plötzlich einsetzendem Platzregen die Orientierung verloren und die alte Messanlage umgenietet.

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Da die Kameras den Anprall weitgehend unbeschadet überstanden hatten und rechzeitig vor Souvenirjägern gesichert worden waren, beläuft sich der Schaden "nur" auf rund 30.000 Euro. Ansonsten wäre es wohl sechsstellig geworden.
Im Jahr 2024 hatte die "Blitze" an der Eupener Straße 6344 mal ausgelöst. Das sind im Schnitt 17 Temposünder pro Tag. Weit abgeschlagen landete die Anlage an der Hohenstaufenallee mit 1014 Fotos auf Platz 2. // Fotos: Ulrich Simons

 

 

ALRV Raitstadion Soers

Einmalig: Pferd & Sinfonie mit James-Bond-Melodien im Hauptstadion

10. Dezember 2025 - Das traditionelle Konzert „Pferd & Sinfonie“ bekommt im Rahmen des TSCHIO Aachen 2026 eine spektakuläre neue Bühne: Einmalig und zum ersten Mal in der Geschichte zieht die gefeierte Show ins legendäre Hauptstadion ein – und verspricht damit eine unvergleichliche Atmosphäre. Es entsteht ein Klassik-Konzert, das es in dieser Größenordnung in Aachen noch nie gegeben hat. // Archivfoto: ALRV / Arnd Bronkhorst -> mehr

 

 

Anzeige Gebr. Kaufmann spacer
"Fake Pic" lange vor KI und Photoshop

09. Dezember 2025 - Das Archivale des Monats Dezember aus dem Aachener Stadtarchiv zeigt eine Werbegrafik der „Gebrüder Kaufmann“ aus dem Jahr 1908. Eine idealisierte Darstellung des Stadtbildes und christliche Motive sollten für verstärkte Aufmerksamkeit zur Neueröffnung sorgen. In der Geschichte des Kaufhauses spiegelt sich die Bedeutung jüdischer Unternehmer in der Aachener Wirtschaftsgeschichte, aber auch die Gewalt des NS-Regimes und seiner antisemitischen Maßnahmen. -> mehr

 

 

Michael Ziemons

OB Dr. Michael Ziemons startet neue Dialog-Formate

05. Dezember 2025 - Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons erweitert ab sofort die Angebote für den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Ziel ist es, den Dialog noch niedrigschwelliger, offener und bürgernäher zu gestalten. „Darüber hinaus wird es deutlich mehr Bürgersprechstunden geben – im Rathaus, aber auch ganz bewusst dort, wo die Menschen sind: in Kneipen, Gaststätten, Stadtteilzentren und weiteren Einrichtungen vor Ort“, erklärt der Oberbürgermeister. „Ich werde außerdem mit einer Dialogtour durch die Außenbezirke und Institutionen gehen.“
Mit diesen neuen Formaten möchte Ziemons den direkten Kontakt stärken und die Anliegen der Menschen noch besser kennenlernen. Durch die Präsenz in unterschiedlichen Stadtteilen und Begegnungsorten sollen Hemmschwellen  

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abgebaut und mehr Gelegenheiten geschaffen werden, unkompliziert ins Gespräch zu kommen.
Die Sprechstunden finden grundsätzlich im Rathaus statt, die erste beginnt am 16. Januar 2026 um 11 Uhr. Hierfür wird um Anmeldung gebeten unter: assistenz.ob@mail.aachen.de
Die erste Kneipensprechstunde findet am 19. Januar 2026 von 18 Uhr bis 21 Uhr im KiezKini, Promenadenstraße 46, statt. Eine Anmeldung hierzu ist nicht erforderlich.
Alle aktuellen Termine für Sprechstunden, für die Dialogtour sowie Hinweise zu weiteren Beteiligungsformaten werden fortlaufend auf aachen.de veröffentlicht. „Ich freue mich sehr, wenn wir uns persönlich kennenlernen und direkt vor Ort ins Gespräch kommen“, so der Oberbürgermeister. // Archivfoto: Ulrich Simons

 

 

Tunnel Kasinostraße

Zu Fuß durch die Geisterbahn: Der Tunnel an der Kasinostraße

05. Dezember 2024 - Gegen die Fußgängerunterführung zwischen Kasino- und Hackländerstraße war das abgerissene Parkhaus Büchel geradezu eine Wohlfühl-Oase. Schauen Sie mal, was ich heute bei einem Durchgang dort noch gefunden habe. // Foto: Ulrich Simons -> mehr

 

 

E-Scooter Parkplatz Köln

Was können die Kölner, was die Aachener nicht hinbekommen?

04. Dezember 2025 - Donnerstagabend in Köln. Weihnachts-Karaoke in der Philharmonie. Zuvor noch mit Frau Simons ein kurzer Bummel über den Weihnachtsmarkt und ein Ründchen um den Dom. Überraschung 1: Den gleichen Keks-Ausstecher, der in Aachen auf dem Weihnachtsmarkt 5,50 Euro kostet, gibt es in Köln für 3,90 Euro.
Überraschung 2: Nirgendwo stolperte man über umgekippte E-Scooter, nirgendwo versperrten achtlos abgestellte Röllerchen den Bürgersteig. Die Auflösung des Rätsels fand sich in der Komödienstraße: Ein markierter Roller-Parkplatz, und dort standen die Spaß-Mobilchen ziemlich

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akkurat sortiert und vor allem niemandem im Wege.
So war es eigentlich auch in Aachen geplant: Ausgewiesene Parkflächen, und nur in diesen sollten sich die Röllerchen wieder deaktivieren lassen. Für alle anderen, die sich außerhalb der offiziellen Fläche von ihrem Gefährt trennten, lief die Uhr und damit der Gebührenzähler einfach weiter. Der Park-Platz lässt sich per GPS feststellen.
In Köln funktioniert das offensichtlich perfekt. Nur in Aachen erklären sie einem lang und breit, dass und weshalb es nicht geht. // Foto: Ulrich Simons

 

 

"Mängel-Ping-Pong" am Fahrradbügel

03. Dezember 2025 - Kommentiert Was man der Stadt nun wirklich nicht vorwerfen kann, ist, dass sie das Geld ihrer Bürger leichtfertig für Fahrrad-Infrastruktur zum Fenster hinauswirft. Unter Grün-Rot war das vielleicht mal anders, aber seit Ende September weht im Rathaus ein anderer Wind. Da werden offensichtlich selbst bei eindeutigem Bedarf und sogar im Niedrigpreis-Segment langwierige Prüfverfahren vorgeschaltet.
Am 10. September hatte ich am Friedhof Hüls einen Pressetermin, war vorschriftsmäßig mit dem Fahrrad vorgefahren und hatte mich gewundert, auf dem riesigen Vorplatz keinen einzigen Fahrradbügel zu finden. Mit der Bitte um Abhilfe hatte ich meine Beobachtung einen Tag später im städtischen Mängelmelder hinterlegt.

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"Die Meldung wurde zur Freigabe an 'Aachener Stadtbetrieb' weitergeleitet", teilte mir das System am 11. September um 10:11 Uhr mit. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Bereits ein knappes Vierteljahr später, am 01. Dezember um 09:28 Uhr, meldete die Stadt Aachen: "Die Meldung wurde freigegeben und zur Bearbeitung an 'Stadt Aachen' weitergeleitet. Danke! Wir prüfen Ihr Anliegen." Von der Stadt an den Stadtbetrieb und von dort wieder zurück an die Stadt. Wie beim Tischtennis. "Mängel-Ping-Pong", ergebnisoffen. Oder besser: "Ergebnis offen".
Der neue OB Dr. Michael Ziemons (CDU) hatte vor seiner Wahl angekündigt, die Verwaltung schneller und bürgerfreundlicher machen zu wollen. Wie es aussieht, steht er vor gewaltigen Herausforderungen.

 

 

Die übrigen Beiträge aus dem November finden Sie: hier
Ältere Geschichten aus 2025 hier.
 

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© Ulrich Simons
Redakteur (1987-2019) - Fotojournalist - Blogger

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