Uli Simons - spacer15
Uli Simons - spacer15   Uli Simons - spacer15
Werbung

spacer 30

Ulis Nachschlag

"Journalismus heißt, etwas zu drucken, von dem jemand will, dass es nicht gedruckt wird. Alles andere ist Public Relations."
George Orwell
spacer 30
Ein Wort genügt:
VOLLTEXTSUCHE
im gesamten Bestand
spacer 30

Ulrich Simons

Ulrich Simons
Fotojournalist (seit 1976)
Redakteur (1987 bis 2019)
Letzter Blogger vor der Grenze (ab 2019)

spacer 30

INHALT

Aktueller Monat

Archiv

2019 und früher | 2020 | 2021

2022 | 2023 | 2024

2025 | 2026

SPEZIAL Parkzone U

SPEZIAL Fundsachen

spacer 30

Datenschutz

Copyright/Impressum

HOME

eMail senden

spacer 30
spacer 15

Herzlichen Dank für Ihr Interesse.
Sie sind Besucher Nummer

Besucherzaehler

seit dem 03. September 2019

spacer 15
spacer 30
spacer 15

Web-Tipp

Buschtunnel Aachen-Ronheide

www.buschtunnel.de

Bester Internet-Beitrag
des Jahres 2007 im
DB-Journalistenwettbewerb

spacer 15
spacer 30
spacer 15

Web-Tipp

Ulrich Simons - Alpentrio

www.simages.de

Unfassbare Bilder
aus mehr als 30 Jahren

spacer 15
spacer 30
spacer 15

 

Werbung

Audiophil Foto

 

Aachen 2026

 

Eifelwetter

 

Imbiss Suedwest

 

Werbung

 

Audiophil Foto

 

 

Alsdorf Sprengung Franzschacht

Alsdorf liegt heute etwas außerhalb meines Verbreitungsgebietes. Vor 35 Jahren war die Bergbaustadt zeitweise der Mittelpunkt meiner beruflichen Tätigkeit. // Archivfoto: Ulrich Simons

 

15. Dezember 2025

15. Dezember 1995
Vor 30 Jahren fällt Alsdorfs Wahrzeichen

Ein grauer Tag. Es ist schweinekalt.
Ein Hauch von Schnee hat sich in der Nacht über Alsdorf gelegt.
Am Morgen habe ich mein Stativ mit der Nikon F2A auf der Dachterrasse des Hochhauses am Denkmalplatz aufgebaut.
Einfach bei irgendwem im Haus geklingelt.
"Guten Tag, ich bin von den 'Nachrichten' und würde gerne ..."
Kein Problem.

Die Alsdorfer habe ich in bester Erinnerung.
Jeder Zweite war damals irgendwie mit "d'r Kull" verbunden.
Einfach, ehrlich, geradeheraus.
Tolle Typen.

Auf den Speicher, die Tür stand offen, und dann raus auf den Umgang.
Perfekter Blick rüber aufs Areal der Grube Anna, wo groß und grau der fast 70 Meter hohe Förderturm des Franzschachtes alles überragt.
Noch.
Gleich soll er fallen.

Das sollte er eigentlich schon gestern.
Doch außer einem dumpfen Knall war nichts passiert.
Der Riese hatte nicht mal gezuckt.

Über Nacht haben sie zusätzliche Sprengladungen angebracht.
Ein lebensgefährliches Unterfangen, weil man nicht wusste, in wieweit die erste Sprengung die Struktur des Kolosses geschwächt hatte.

Gleich wollen sie ihm endgültig die Beine weghauen.

Ein langgezogener Hupton.
Eine kleine Staubwolke am Fuß des Giganten.
Mit kurzer Verzögerung der Knall.
Dann neigt der Koloss sich langsam zur Seite.
Diesmal läuft alles planmäßig.
Vielleicht zehn Sekunden, dann sind die drei weßen Buchstaben in einer gewaltigen Staubwolke verschwunden.

Es ist das weithin sichtbare Ende der Bergbaustadt Alsdorf.

 

Sprengung Franzschacht 15-12-1995 Sprengung Franzschacht 15-12-1995
Sprengung Franzschacht 15-12-1995 Sprengung Franzschacht 15-12-1995 Sprengung Franzschacht 15-12-1995
Sprengung Franzschacht 15-12-1995 Sprengung Franzschacht 15-12-1995 Sprengung Franzschacht 15-12-1995

Fotos: Ulrich Simons

 

Alle Texte und Bilder auf dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt.

Eine Weitergabe des Links auf diese Seite ist ausdrücklich erwünscht.

 

© Ulrich Simons
Redakteur (1987-2019) - Fotojournalist - Blogger

Uli Simons - spacer15
Uli Simons - spacer15