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Wie ein Kuhfell sah die teilweise zugefrorene Oberfläche des Hangeweihers am Dienstag aus. Die Stadt warnt dringend vor dem Betreten! // Foto: Ulrich Simons
06. Januar 2026
Zugefrorene Wasserflächen:
Wo jeder Schritt der letzte sein kann
Frostige Temperaturen, kalter Wind und immer wieder frischer Schnee: Auf Seen, Teichen und Stauanlagen haben sich bereits Eisschichten gebildet.
Doch auch wenn die Eisflächen zum Schlittschuhlaufen locken, warnt der städtische Fachbereich Klima und Umwelt nachdrücklich: Das Betreten aller vereisten Wasserflächen in Aachens Parkanlagen und im Wald ist extrem gefährlich! Bei eingezäunten Teichanlagen wie bei den Stauanlagen Diepenbenden oder Kupferbach ist das Betreten sogar komplett verboten.
Auch nach mehreren aufeinander folgenden Nächten mit Minusgraden sollten die Gefahren beim Eislaufen nicht unterschätzt werden. Gerade bei freien Gewässern besteht die Gefahr einzubrechen.
Nach Expertenmeinung gelten Eisschichten erst ab einer Mindestdicke von 15 Zentimeter als sicher. Bei fließendem Wasser sind es sogar mindestens 20 Zentimeter. An den Ein- und Ausläufen ist und bleibt die Eisdicke sehr dünn.
Stress für die Fische
Besonders die eingezäunten Stauanlagen stellen eine große Gefahr dar. Steile Ufer und bei Niederschlägen sich schnell ändernde Wasserspiegel können zum Bruch der Eisflächen führen oder tückische Hohlräume unter den Eisflächen bilden.
In vielen Aachener Teichanlagen leben auch Fische. Eine große Anzahl von Schlittschuhläufern schreckt die Fische aus ihrer Winterruhe auf, der Stoffwechsel wird angekurbelt, die Atmung intensiviert. Dies führt zu höherem Energie- und Sauerstoffverbrauch und belastet den Energiehaushalt der Fische enorm.
Im folgenden Frühjahr gehen sie dann oft symptomlos ein, wenn ihnen die Energie fehlt, die sie brauchen, um den Stress zu kompensieren, der sich nach der Wintrerruhe mit den schnell steigenden Temperaturen einstellt.
Quelle: Presseamt Stadt Aachen - Björn Gürtler

Für sie gilt die Warnung nicht. Aber den Enten vom Hangeweiher machen die eisigen Wassertemperaturen auch nichts aus, und außerdem können sie schwimmen. // Foto: Ulrich Simons
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