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Ulrich Simons

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Fotojournalist (seit 1976)
Redakteur (1987 bis 2019)
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PArkplatz Hermann-Loens-Allee

Eine mehrgeschossige Parkpalette wäre nicht nur nach Auffassung der CDU-Ratsfraktion der richtige Schritt, um die Parkprobleme am Hangeweiher dauerhaft zu lösen. Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage ließe sich das Ganze nach Ansicht der Christdemokraten zu einem feinen Mobilitätshub ausbauen und aufwerten. // Archivfoto: Ulrich Simons

 

10. Juli 2025

CDU bringt Schwung in die
Parkpalette am Hangeweiher

Die CDU-Ratsfraktion hat jetzt die auch in diesem Blog bereits mehrfach angeregte Parkpalette am Hangeweiher offiziell auf die Agenda der Verwaltung setzen lassen. Der Rat verwies den unten stehenden Antrag in seiner Sitzung am Donnerstag zur weiteren Behandlung an die Verwaltung.

In ihrem Antrag schreibt die CDU:

Die Verwaltung wird beauftragt, die Errichtung einer Parkpalette oder eines Parkhauses am Standort des bestehenden Parkplatzes an der Hermann-Löns-Allee zu prüfen, zu planen und umzusetzen.

Die Maßnahme soll den Standort zu einem Mobility Hub aufwerten und die gleichzeitige Nutzung als Park+Ride-Platz, als Parkplatz für Freibadbesucher sowie als Quartiersparkmöglichkeit für Anwohner und Mitarbeitende umliegender Betriebe ermöglichen.

Zur Begründung führt die Fraktionsvoritzende Iris Lürken aus:

Der Parkplatz an der Hermann-Löns-Allee wurde ursprünglich zur Erschließung des Freibads Hangeweiher geschaffen und später als Park+Ride-Standort ausgewiesen.

Seit Einführung der Bewohnerparkzone U im Jahr 2024 ist es durch die Verdrängung von Parksuchverkehren zu einer deutlichen Überlastung des Parkplatzes gekommen, insbesondere werktags durch Pendlerinnen und Pendler angrenzender Betriebe. Die von der Verwaltung durchgeführte Parkraumerhebung zeigt eine deutliche Überlastung.

Die derzeitige Übergangslösung mit einer auf vier Stunden begrenzten Parkzeit ist nur temporär wirksam und reicht insbesondere für Freibadbesucher oder Kleingärtner mit längeren Aufenthalten nicht aus.

Die Errichtung einer Parkpalette oder eines Parkhauses stellt eine nachhaltige und langfristige Lösung dar, die eine deutliche Erhöhung der Stellplatzanzahl auf gleicher Grundfläche ermöglicht. Durch die vertikale Erweiterung kann die bestehende Fläche wesentlich effizienter genutzt werden, was in innerstädtischen Lagen mit hohem Nutzungsdruck ein entscheidender Vorteil ist.

Gleichzeitig wird durch die bauliche Struktur eine geordnete Bewirtschaftung möglich, die sowohl eine bedarfsgerechte Steuerung der Nutzung als auch eine bessere Kontrolle der Stellplatzvergabe erlaubt.

Ein solcher Standort eignet sich hervorragend für die Entwicklung zu einem Mobility Hub. Die direkte Anbindung an die Bushaltestelle Goethestraße sowie die fußläufige Erreichbarkeit von Wohngebieten und Freizeiteinrichtungen schaffen ideale Voraussetzungen für die Verknüpfung verschiedener Mobilitätsangebote.

Ergänzt um sichere Fahrradabstellmöglichkeiten, E-Ladestationen, Carsharing-Angebote oder Leihfahrräder entsteht ein multifunktionaler Verkehrsknoten punkt, der zur Förderung nachhaltiger Nahmobilität beiträgt.

Darüber hinaus profitieren auch ansässige Unternehmen und Einrichtungen wie das Franziskushospital von dieser Maßnahme.

Für viele Betriebe stellt die Erreichbarkeit mit dem Pkw und das Vorhandensein von Parkplätzen für Mitarbeitende einen relevanten Standortfaktor dar – insbesondere in Zeiten von Fachkräftemangel. Ein modernes, bewirtschaftetes Parkhaus kann durch die Möglichkeit zur Nutzung von Dauertickets oder betriebsnahen Vereinbarungen eine tragfähige Lösung bieten. So lassen sich wirtschaftliche Interessen, betriebliche Mobilitätsbedarfe und kommunale Entwicklungsziele wirkungsvoll in Einklang bringen.

Für die Umsetzung der Maßnahme ist gegebenenfalls die Schaffung des erforderlichen Baurechts notwendig. Die Verwaltung wird daher gebeten zu prüfen, ob ein Bebauungsplanverfahren erforderlich ist, und darzustellen, welche Lösungsoptionen ohne ein Bebauungsplanverfahren realisierbar wären.

 

Wilder Müll

Auch das Dauerproblem mit wild verklapptem Müll und Grünschnitt will die CDU mit der Bebauung des heruntergekommenen Schotterplatzes in den Griff bekommen. // Archivfoto: Ulrich Simons

 

Neben der funktionalen Aufwertung des Areals trägt ein solches Projekt auch zur Reduzierung von wildem Müll, zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und zur Entlastung des umliegenden Straßenraums bei.

Zur ökologischen Optimierung soll zudem die Möglichkeit der Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bauwerks geprüft werden. Dies würde eine nachhaltige Energieerzeugung vor Ort ermöglichen und das Gesamtprojekt im Sinne des Klimaschutzes zusätzlich aufwerten. Auch soll geprüft werden, ob die offenen Strukturen der Seiten für eine Begrünung mit rankenden Pflanzen geeignet sind.

Das Vorhaben stärkt die Erreichbarkeit des Freibads und des Stadtteils Burtscheid und steht im Einklang mit den politischen Zielen der CDU-Fraktion, eine bürgerfreundliche, umweltverträgliche und zukunftsfähige Mobilität in Aachen zu fördern.

 

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© Ulrich Simons
Redakteur (1987-2019) - Fotojournalist - Blogger

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