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Ulrich Simons

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Redakteur (1987 bis 2019)
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Blinkepoller

Versuchsaufbau an der Ecke Vaalser Straße / Pariser Ring. Adaptiv, also nur in einer definierten Situation blinkende Poller am Fahrbahnrand sollen die Aufmerksamkeit des Autofahrers auf den Radfahrer lenken, der in Kürze (vorfahrtberechtigt) die Fahrspur des Autofahrers überqueren wird. // Foto: Ulrich Simons

 

07. Mai 2024

Blinkende Poller am Fahrbahnrand
sollen Radfahren sicherer machen

Vaalser Straße, Dienstagmorgen, Ecke Pariser Ring. Der Fahrer des weißen Dacia Kombi hat auf die Abbiegespur Richtung Uniklinik gewechselt. Rechts von ihm auf dem Radweg fährt parallel ein Radfahrer.

Nur noch wenige Meter, dann werden sich ihre Wege kreuzen. Kann gutgehen, muss aber nicht. Weshalb die sechs bis dahin unauffälligen weißen Poller am rechten Fahrbahnrand plötzlich zum Leben erwachen. Grell-Orange blinken Hunderte Leuchtdioden im Takt. Am Kombi leuchten die roten Bremslichter auf ...

Dr. Philipp-Armand Klee und Serge Lamberty vom RWTH-Lehrstuhl und -Institut für Straßenwesen grinsen mit Claudia Nowak und Dr. Michael Pielen vom städtischen Fachbereich Mobilität und Verkehr um die Wette: Versuch geglückt.

Seit November 2021 ist die Stadt Partnerin des Instituts für Straßenwesen der RWTH Aachen (ISAC) im Forschungsprojekt "Adaptives Interaktionssystem" ("AdaptIn"). Das durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) geförderte Projekt soll Unfälle zwischen Kfz- und Radverkehr verhindern.

Zwar sichert schon heute ein hüpfendes Blinklicht den Radweg, doch inzwischen wissen Verkehrspsychologen, dass anlassloses ständiges Geblinke schnell zu einem Gewöhnungseffekt führt und nicht mehr richtig ernst genommen wird. Für Radfahrer kann das schlimme Folgen haben.

Die Verkehrsexperten der RWTH setzen daher auf ein ausgefuchsteres System: Geblinkt wird nur, wenn Gefahr droht, das heißt: Wenn sich Auto- und Radfahrer auf einem potentiellen Kollisionskurs befinden, und es kritisch werden könnte.

 

Alarm nur bei Bedarf

Zu diesem Zweck hängt hoch oben in einem Baum vor dem Abzweig eine Wärmebildkamera. Die beobachtet permanent das Verkehrsgeschehen, schlägt allerdings mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) nur dann Alarm, wenn sie Fahrrad und Auto gleichzeitig im Sichtbereich registriert.

Nach der Testphase soll das System evaluiert und weiter verfeinert werden. Erste Erkenntnis am Dienstagmorgen: Was im März noch funktioniert hat, kann wenige Wochen später Probleme bereiten. Denn die Kamera braucht ein freies Sichtfeld.

Weil der Baum neben der Laterne, an der die Kamera montiert ist, in der Zwischenzeit aber frühlingsbedingt den Betrieb aufgenommen hat, nahm dichtes Laub der Optik stellenweise die Sicht.

 

Hoch am Laternenmast hat eine Wärmebildkamera den Kfz- und Fahrradverkehr unten auf der Vaalser Straße im Glasauge. // Foto: Ulrich Simons

 

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© Ulrich Simons
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