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Ulrich Simons

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Ulrich Simons - Turmstraße

Ihre Tage sind gezählt: Im Frühjahr 2022 wird nach aktueller Planung am Westbahnhof die vierspurige Straßenbrücke des nördlichen Alleenrings über die Bahnstrecke Aachen-Mönchengladbach abgerissen. Die neue Überführung soll im April 2024 fertig sein. // Foto: Ulrich Simons

 

20. Juni 2020

Brückenabriss und Kanalbau:
Rund ums Ponttor droht das Chaos

Die größte Befürchtung ist seit Mitte der Woche erst mal vom Tisch: Neben der Sperrung von Ludwigsallee und Turmstraße soll im kommenden Jahr nicht auch noch der Templergraben für den Autoverkehr dichtgemacht werden.

Dennoch müssen sich auf dem nördlichen Alleenring Autofahrerinnen und Autofahrer (und nicht nur die) ab September für rund vier Jahre auf Behinderungen größeren Kalibers einstellen.

Der Netzbetreiber RegioNetz wird zwischen Sommer 2020 und August 2022 den Kanal und alle Versorgungsleitungen (Gas, Wasser, Strom) unter der Ludwigsallee zwischen der Krefelder Straße und der Kupferstraße erneuern.

Mit acht Monaten Überschneidung wird die Stadt parallel dazu von November 2021 bis April 2024 die stark erneuerungsbedürftige Brücke über die Eisenbahngleise an der Turmstraße zwischen Claßenstraße und Prof.-Pirlet-Straße abreißen und neu bauen lassen.

 

Bauarbeiten beginnen im Sommer

Die Regionetz beginnt mit ihren Bauarbeiten im Sommer und will sie bis Anfang 2022 beenden. Danach wird die Stadt bis August 2022 die Fahrbahn der Ludwigsallee erneuern und die Verkehrsflächen im Sinne des Radentscheids neu aufteilen.

Ulrich Simons - Kreuzung Bastei

In wenigen Wochen beginnt die RegioNetz mit der Erneuerung der Versorgungsleitungen in der Ludwigsallee (rechte Seite). Der Verkehr in Richtung Ponttor soll ab der Bastei dann durch die Saarstraße fließen (links), wo je Fahrtrichtung nur noch eine Spur zur Verfügung stehen wird. // Foto: Ulrich Simons

 

Die Arbeiten für den Brückenabriss und späteren -neubau in der Turmstraße beginnen nach aktueller Planung voraussichtlich im November 2021. Leitungen müssen verlegt werden, eine provisorische Brücke wird parallel zur bestehenden Brücke errichtet.

Im April/Mai 2022 wird die heutige Brücke für etwa sechs Wochen voll gesperrt und abgerissen. Die bereits aufgebaute Behelfsbrücke wird bis Ende Mai so in die Lücke geschoben, dass sie für den Fuß-  und Radverkehr sowie für den motorisierten Individualverkehr auf einer Fahrspur in Richtung Langer Turm/Professor-Pirlet-Straße nutzbar ist.

 

Bauvorhaben überschneiden sich zeitlich

„Wir bauen an der Zukunft der Stadt. Die Erneuerung der bedenklich in die Jahre gekommenen Infrastruktur und Bauwerke ist hier akut und unumgänglich. Ebenso steht die Mobilitätswende prioritär auf der Agenda der Stadt. Aachen benötigt eine dauerhaft leistungsfähige und zukunftszugewandte Mobilitätsinfrastruktur“, sagt Isabel Strehle, die Leiterin des Fachbereichs Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen.

Die Terminplanung für das Jahr 2022 zeigt, dass sich die beiden großen Bauvorhaben zeitlich über rund acht Monate hinweg überschneiden. „Wir haben die zeitliche Überschneidung der beiden Bauvorhaben auf das maximal mögliche Maß entzerrt und werden die Verkehrsführung während der Bauzeit für alle Verkehrsteilnehmergruppen dezidiert planen und frühzeitig und in aller Sorgfalt kommunizieren“, erläutert Strehle. 

Ulrich Simons - Brücke Turmstraße

Während des Abrisses der Brücke an der Turmstraße muss der Bahnverkehr zwischen Aachen und Herzogenrath für rund zwei Wochen komplett eingestellt werden. // Foto: Ulrich Simons

 

Brücke Turmstraße wurde 1971 gebaut

Die Brücke Turmstraße wurde 1971 gebaut und überquert die Geschwister-Scholl-Straße sowie sieben Eisenbahngleise. Wie alle Brücken wurde auch sie regelmäßig untersucht. Bei den zurückliegenden Untersuchungen zeigte sich, dass sich der Zustand der Brücke zusehends seit 2004 verschlechterte.

Eine lange Liste an Mängeln, die unter anderem auch auf Ausführungsfehler in den 1970er Jahren zurückzuführen sind, wurden in einer aktuellen Verwaltungsvorlage für den Mobilitätsausschuss und die Bezirksvertretung Mitte zusammengestellt.

Die Stand- und auch die Verkehrssicherheit der Brücke sind nicht mehr in dem Maße gegeben, dass die Stadt noch lange warten könnte, bis sie handelt. Auf Grundlage verschiedener Gutachten sind die Fachleute der Verwaltung zudem zu der Erkenntnis gelangt, dass der Abriss und Neubau der Brücke wirtschaftlicher ist, als die Brücke aufwendig zu sanieren.

Ulrich Simons - Turmstraße Brücke Dehnungsfuge

Dieser kapitale "Riss" in der Brücke ist ausnahmsweise kein Mangel: Blick von unten auf die Dehnungsfuge an der Ponttor-Seite. // Foto: Ulrich Simons

 

„Die neu gebaute Brücke hat nach den Regelwerken eine Lebensdauer von rund 70 Jahren, eine nur sanierte Brücke muss nach 20 Jahren abgerissen und neu gebaut werden“, sagt Gisela Weiß, Leiterin des Geschäftsbereichs Straßenunterhalt und Brückenbau im Aachener Stadtbetrieb.

Die Kosten für den Abriss und Neubau der Brücke belaufen sich nach derzeitiger Schätzung auf rund 11,7 Millionen Euro. Dieser Betrag muss im Haushalt der Stadt Aachen bereitgestellt werden.

Im aktuellen Haushalt 2020 stehen rund 900.000 Euro zur Verfügung. Sie werden für die weitere Planung benötigt.  Weitere Mittel werden in den Haushalten für die Jahre 2022 und 2023 auftauchen

 

Verkehrskonzept und Öffentlichkeitsarbeit

Die Verkehrsführung während der Brückenbauarbeiten wird sehr aufwendig werden. Die Stadt wird zusammen mit externer Unterstützung ein Verkehrskonzept erarbeiten, das alle Verkehrsteilnehmergruppen berücksichtigt und die Auswirkungen auf das gesamte Aachener Straßennetz darstellt. Überdies ist eine offensive Öffentlichkeitsarbeit geplant.

Die von den Bauarbeiten betroffenen Anlieger, darunter auch die RWTH, werden früh in die Entwicklung des Verkehrskonzepts eingebunden und können ihre Vorstellungen einbringen.

Das Verkehrskonzept wird auch die rund achtmonatige Phase mit zwei Baustellen gleichzeitig aufgreifen. Denn die Bauarbeiten in der Ludwigsallee werden noch nicht ganz abgeschlossen sein, wenn die Arbeiten an der Brücke beginnen.

Einen Vorteil dieser Übergangszeit sehen die Verkehrsplaner der Stadt aber. Sie gehen davon aus, dass die langwierigen Bauarbeiten der Regionetz in der Ludwigsallee das Verkehrsaufkommen auf dem nördlichen Alleenring schon deutlich reduziert haben werden. Viele Verkehrsteilnehmer nutzen zu Beginn der Brückenbauarbeiten bereits andere Wege, um die Baustelle an der Ludwigsallee zu umfahren. Und sie alle werden dann gar nicht mehr bis zur Brücke in der Turmstraße kommen.

Ulrich Simons - Straßenbrücke Aachen Turmstraße

Das kommt alles weg. Im April/Mai 2022 wird nach gegenwärtiger Planung die Brücke der Turmstraße über die Eisenbahn am Westbahnhof zuerst gesperrt und dann abgerissen. Auf der Behelfsbrücke wird dann nur noch eine Fahrspur in Richtung Langer Turm nutzbar sein. (Das ist auf dem Foto oben die Seite, wo der orange Sprinter fährt.) Die neue Brücke soll im April 2024 fertig sein. // Foto: Ulrich Simons

 

Zwei Wochen lang kein Bahnverkehr zwischen Aachen und Herzogenrath

Die aufwendige Verkehrsführung hat aber auch damit zu tun, dass die Brücke an der Turmstraße im April/Mai 2022 nur abgerissen werden kann, wenn der Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Aachen und Herzogenrath für rund zwei Wochen komplett unterbrochen wird. Einer solchen Streckensperrung muss die Deutsche Bahn AG lange vor Beginn des Brückenabrisses zustimmen.

Bis Ende Januar 2023 soll die erste Brückenhälfte auf der östlichen Seite zwischen Bären- und Wüllnerstraße gebaut werden. Danach folgt bis Oktober 2023 der Bau der zweiten Brückenhälfte auf der westlichen Seite zwischen Claßenstraße und Professor-Pirlet-Straße. In diesem zweiten Bauabschnitt wird der Verkehr auf dem Alleenring über die bereits neu gebaute östliche Brückenhälfte in beide Richtungen auf jeweils einer Fahrspur geführt.

Im Oktober und November 2023 wird nochmals eine rund zweiwöchige Vollsperrung nötig, wenn die beiden Brückenhälften miteinander verbunden werden. Danach ist die neue Brücke für den Verkehr mit einigen Einschränkungen wegen diverser Abschlussarbeiten grundsätzlich wieder benutzbar. Komplett freigegeben wird sie voraussichtlich im April 2024.

Quelle: Presseamt Stadt Aachen

 

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