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Mein Archivale des Monats ...
... stammt in diesem Monat aus aktuellem Anlass nicht aus dem Stadtarchiv. Es zeigt eine undatierte Familienanzeige aus der "Aachener Volkszeitung" aus dem Jahr 1956. Dort kündigen die Eheleute Alfred und Anneliese Simons den Ausfall des monatlichen Spieleabends mit den Hausbewohnern der Bergstraße an ("Statt Karten"), da sie wenige Tage zuvor, am 28. September 1956, im Marianneninstitut in der Jakobstraße erstmals Nachwuchs bekommen hatten. Da mein Geburtstag damals auf einen Freitag fiel, ist die Anzeige vermutlich an einem der folgenden Samstage, also am 06. oder am 13. Oktober 1956 erschienen. Der trotz des gewissen zeitlichen Abstandes unregelmäßige Rand der ausgeschnittenen Anzeige könnte darauf hindeuten, dass sich die Feierlichkeiten damals ziemlich hingezogen haben.
September 2026

Centre Charlemagne widmet sich der Jülicher Straße
08. September 2026 - Als man Mitte des 19. Jahrhunderts nach Flächen für die sich ausbreitende Aachener Industrie suchte, fiel die Wahl schnell auf die Jülicher Straße. Hier standen große Flächen zur Verfügung, die Wurm lieferte Wasser, und der vorherrschende Westwind hielt Rauch und Gestank von der Stadt fern.
In einer Sonderausstellung widmet sich das Centre Charlemagne ab Samstag, 12 September, der Aachener "Industriemeile". Die Ausstellung "2,5 km Industriegeschichte. Die Jülicher Straße" zeigt, welches Spektrum an Produkten hier entstand – von Regenschirmen bis zu Panzerschränken –, wie das Industriegebiet sich |
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entwickelte, Erfolgs- und Krisenjahre sich abwechselten und welche Rolle der Strukturwandel spielt. (Das Bild oben vom 17. September 1980 zeigt die Auslieferungshalle der Firma Kaiserbrunnen am Nordbahnhof.)
Aber auch sozialgeschichtlichen Fragen geht die Ausstellung nach: Wie sah das Leben der Arbeiterinnen und Arbeiter während und außerhalb der Arbeit aus? Wie gefährlich war die Arbeit in der Industrie? Wie wohnten die Menschen? Wie war die Rolle der Frauen?
Kuratoren der Ausstellung sind Lars Neugebauer und Andreas Düspohl. Sie läuft bis zum 04. Apri 2027. // Archivfoto: Ilrich Simons |

Archivfoto: Ulrich Simons
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Bundesweiter Warntag: Am Donnerstag heulen
in Aachen die Sirenen
07. September 2026 - Die Stadt Aachen testet am 10. September im Rahmen des bundesweiten Warntags ihre Sirenen. Um 11 Uhr werden im gesamten Stadtgebiet die Sirenen, zunächst mit einem einminütigen Dauerton – dem Entwarn-Ton – ausgelöst. Fünf Minuten später erfolgt die Auslösung der Warnung mit einem einminütigen auf- und abschwellenden Geräusch. Nach weiteren fünf Minuten erfolgt erneut eine Entwarnung zur Beendigung des Sirenentests.
Die Feuerwehr Aachen weist darauf hin: Es besteht während des Probealarms keine Gefahr für die Bevölkerung. Halten Sie die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei für Notrufe frei!
Die Stadt Aachen bündelt Hinweise zur Notfallvorsorge und zum richtigen Handeln in Notsituationen auf www.aachen.de/notfall.
Hilfreiche Hinweise enthält die Broschüre „Vorsorge für Krisen und Katastrophen“ des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. |
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