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Ulrich Simons - Vaalser Straße

Nachgebessert: Unter der Eisenbahnbrücke, wo Leo S. mit dem Mäuerchen kollidierte, hat die Stadt inzwischen Reflektoren angebracht. Hinter den rot-weißen Reflektoren kann man ebenso wie im weiteren Verlauf der Bordsteinkante auf beiden Seiten umfangreiche Schleif- und Kratzspuren erkennen. // Foto: Ulrich Simons

 

11. November 2020

Vaalser Straße: Das Mäuerchen
entpuppt sich als Felgen-Killer

Ein Loch gestopft, ein neues aufgerissen: Um das verbotswidrige Abbiegen von der Vaalser- in die Bleiberger Straße zu unterbinden, hat die Stadt die beiden Richtungsfahrbahnen Anfang Oktober auf Höhe der Einmündung durch ein Mäuerchen voneinander getrennt.

Ende Juli war hier ein 59-jähriger auf einem Pedelec von einem 19-jährigen Autofahrer bei einem verbotenen Abbiegemanöver erfasst und schwer verletzt worden.

Erster Eindruck nach einem Monat: Der Stadt scheint es gelungen zu sein, vereinzelte Personen- durch eine signifikante Steigerung von Sachschäden zu ersetzen.

Denn stadtauswärts fahrende Radler können jetzt die Einmündung an der Bleiberger Straße relativ sicher passieren, dafür häufen sich auf der Straße die Schäden, weil immer wieder Autofahrer von dem Bauwerk mitten in der Fahrbahn überrascht werden und an der Bordsteinkante entlang schrammen.

Vor allem Abends und in der Nacht ist das Hindernis kaum zu erkennen, erst recht nicht, wenn es auch noch geregnet hat.

Zwar hat die Stadt jetzt in Fahrtrichtung Niederlande am Beginn des Fahrbahntrenners ein paar Reflektoren angebracht - von einer optimalen Lösung ist auch diese Konstruktion noch weit entfernt. Die wäre erst gegeben, wenn man ein paar der Reflektoren, die Anfang und Ende des Mäuerchens markieren, auch oben auf dem Mauerkrone anbringen würde.

 

Eindeutige Spuren an der Bordsteinkante

Schon kurz nach der Inbetriebnahme erwischte es unter der Brücke den ersten Stein. Die Fragmente sind inzwischen weggeräumt, nachdem sie eine Zeitlang auf dem Bürgersteig unter der Brücke gelegen hatten, die Lücke klafft bis heute.

Wochenlang fehlte zudem die orange-weiße Markierung stadteinwärts am Anfang der Bordsteinkante, nachdem vermutlich ein Autofahrer auch diese plattgebügelt hatte.

Einer der Pechvögel, die mit dem Mauer aneinandergerieten, ist Leo S. Der topfitte 80-Jährige war mit seinem 325er-BMW am Allerheiligentag gegen 17:45 Uhr in Richtung Vaals auf der linken Spur unterwegs, rechts neben ihm fuhr ein Bus, und vor der Brücke wurde es plötzlich eng.

Leo S. zog ein wenig nach links, es knirschte vorne und schrammte hinten ... Er schaffte es gerade noch auf den Parkplatz am Westfriedhof. Dort holte die Firma Peters den nicht mehr fahrbereiten Wagen am nächsten Tag ab.

Schaden an seinem Auto: Zwei Alufelgen reif für den Schrott, zwei Reifen kaputt, der Querlenker an der Vorderachse verzogen. Voraussichtliche Kosten der Reparatur: mehrere Tausend Euro.

Leo S. hat jetzt einen Anwalt eingeschaltet und will den Schaden an seinem Fahrzeug von der Stadt ersetzt haben. Das unerwartete Hindernis sei völlig unerwartet vor ihm aufgetaucht und nicht ausreichend wahrnehmbar gewesen. Wer einen anderen Autofahrer vor sich hat, erkennt das Mäuerchen ohnehin - wenn überhaupt - erst im letzten Augenblick.

 

P.S.: Nach der bisherigen statistischen Erfassung der Polizei ereignete sich an der Mauer am 31. Oktober gegen 16 Uhr ein Verkehrsunfall mit leichtem Personenschaden. Die Verursacher der übrigen Schleif- und Kratzspuren konnten dagegen offenbar ihre Fahrt fortsetzen.

 

Ulrich Simons - Vaalser Straße

Sowohl in Fahrtrichtung Niederlande (oben) als auch in Richtung Aachen (unten) scheinen bereits mehrere Autofahrer mit dem Mäuerchen aneinandergeraten zu sein. Den Kratzspuren und der Höhe der Beschädigungen nach zu urteilen, hat es immer die Felgen erwischt - Reifenabrieb wäre schwarz. // Fotos: Ulrich Simons

Ulrich Simons - Vaalser Straße

 

 

 

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